Dienstag, 18. April 2017

Erfahrungsbericht Ernährungsumstellung - Rohkost - RawFood

In den letzten Jahren hab ich immer mal wieder von RawFood (Rohkost) gehört oder gelesen. Bei dieser Ernährungsform isst man ausschließlich natürliche Lebensmittel, die nicht auf mehr als ca 40 Grad erhitzt wurden.

Dahinter steckt der Gedanke, dem Körper nur "lebendige" Nahrung zu geben. Durch Erhitzen werden Lebensmittel, bzw. die darin enthaltenen Nährstoffe zum großen Teil abgetötet.
So kann ja z.B. ein Samenkern auch nicht mehr wachsen, nachdem er gekocht wurde, denn es ist dann kein Leben mehr in ihm.
Es ist also ziemlich kontraproduktiv, ursprünglich gesunder Nahrung durch Erhitzen die Inhaltsstoffe zu entziehen und sie so dem Körper vorzuenthalten.
(Natürlich gibt es auch Lebensmittel, die roh giftig sind. Die meine ich hier aber nicht.)

Alles Gekochte und Gebackene fällt bei der RawFood Ernährung also weg. Auch alle Fertigprodukte, alles mit Geschmacksverstärkern oder anderen unnatürlichen Zusatzstoffen.

Man isst Gemüse, Obst, Nüsse, Mandeln, Samen und Sprossen.
Um den Körper mit allen Nährstoffen zu versorgen, die er braucht, gibt es zusätzlich Algen, Hanföl oder -flocken usw.
Getreideflocken gehen natürlich auch.
(Bei Nüssen, Mandeln, Haferflocken etc. muss man beim Kauf allerdings auf "Rohkost-Qualität" achten, denn normalerweise werden diese Lebensmittel vor dem Verpacken erhitzt. Das wusste ich vorher gar nicht.)

Ich fand diese Ernährungsform gut, aber nicht für mich ;-)
 Ich esse zwar gerne gesunde Sachen aber ich liebe auch Pizza, Döner, Schokolade etc.
Und Vollkornbrot finde ich auch sehr lecker und bisher hielt ich es auch immer für gesund.

Bis vor etwa vier Wochen.
Da las ich bei Instagram eine Buchempfehlung.

Link zum Buch

 Bei ebay war besagtes Buch günstig zu haben, so habe ich es interessehalber mal bestellt und gelesen.
Und auch wenn ich manches als etwas übertrieben und teilweise zu esoterisch angehaucht empfinde, wurde ich doch sehr neugierig auf die vielen positiven Auswirkungen, die die Rohkost haben sollte und ich wollte diese Ernährungsform einmal ausprobieren.

Innerhalb von ein paar Tagen stellte ich meine Ernährung um.
(Später habe ich gelesen, dass man sich für die Umgewöhnung besser mehr Zeit nehmen sollte, besonders wenn man vorher sehr ungesund gegessen hat.)

Nun gibt es bei mir z.B. so etwas zum Mittagessen:

"Zucchini-Nudeln mit unechter Carbonara-Soße"

Auch für Unterwegs eignet sich Rohkost sehr gut, denn das Essen kann ja nicht kalt werden ;-)
Hier habe ich mir einen leckeren Salat "To Go" aus Avocado, Papaya und Tomaten gemacht.


Eine ganz leckere rohköstliche Apfeltorte habe ich auch schon zubereitet.
Und auch "Schokoladenkugeln" aus Datteln, Mandeln und Rohkakaopulver (oder als Alternative Karob) sind möglich.


Mittlerweile bin ich seit drei Wochen dabei. Erstaunlicherweise fiel mir die Umstellung überhaupt nicht schwer. Anfangs hatte ich zwar die typischen Entzugs- und Entgiftungssymptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen etc. aber ich hatte nicht das Bedürfnis etwas anderes zu essen.

Nach zwei Wochen erst kam ein Tag, an dem es mir schwer fiel, am Bäcker vorbei zu gehen. Ich musste ständig an Pizza denken und in der Nacht habe ich sogar von gekochtem Essen geträumt!
Das ging aber schnell wieder vorbei und ist jetzt nicht mehr so.

 Ich weiß nicht, wie lange ich mich so ernähren werde aber im Moment macht es mir immer mehr Spaß, so dass ich bestimmt noch eine Weile so weiter mache.

Ich habe zwei Rezeptbücher und besonders aus einem davon habe ich schon viele leckere Mahlzeiten zubereitet.
Es heißt

Raw Soul Food

Dieser köstliche Heidelbeer-Chia-Milchreis ist z.B. daraus.

Mittlerweile brauche ich aber auch nicht mehr für jede Mahlzeit ein Rezept, sondern mache mir "frei Schnauze" etwas.
Gestern Nachmittag habe ich z.B. diesen Schokoladenkuchen gebacken zubereitet.
Er wurde (unwissentlich) sogar von einem Rohkost-Gegner aus meinem familiären Umfeld verputzt ;-)

Ein Mittagessen ohne Rezept ist einfach gemixtes Gemüse mit etwas Nama Tamari (das ist eine Art rohe Soya-Soße) darüber, das schmeckt unheimlich gut!
Man kann einfach das nehmen, was grad da ist, bzw. was weg muss.






















In diesem Sinne: Esst mehr Gemüse, Leute! ;-)

Liebe Grüße,

Tabea 




Mittwoch, 12. April 2017

Thilda Nr. 5

In Größe 110

























Diesmal hab ich statt des Tunnels mit Gummizug oben einfach ein Bündchen angenäht.



























Liebe Grüße,

Tabea

Montag, 10. April 2017

Ferienzeit ist Kinder-Nähzeit

In den Ferien habe ich wieder Zeit, Nähtreffs für Kinder zu veranstalten.

Letzte Woche hatten wir zwei Treffs. Beim ersten wurden Wimpelketten genäht. Davon gibt es keine Fotos. Als nächstes gab es einen Treff für Anfänger, bei dem wir kleine Kissen genäht haben.




















Heute waren ein paar "alte Hasen" da und wir haben Hipster-Beutel genäht.
Im ehemaligen Hühnerstall wurde eifrig gearbeitet.
























Manche nähten ihren Beutel ganz schlicht aus einem Stoff...

...andere kombinierten Stoffe und verzierten noch mit Webbändern und Aufnähern.

So sind sechs individuelle Rucksack-Beutel entstanden.

















Liebe Grüße,

Tabea

Dienstag, 4. April 2017

Noch mehr Thildas

Ebenfalls im Probenähen entstand dieser Rock in Größe 122.

































Hier habe ich die Schnittteile verkehrt herum auf den Stoff gelegt, so dass die Tasche auf der anderen Seite ist. Aber das ist ja egal.

Als nächstes kam die 134 an die Reihe. 
Ich habe die lange Version genäht, im ebook gibt es auch noch eine Shortcut Linie.

Thilda ist für Webware konzipiert. Man kann den oberen Bereich aber auch aus Jersey nähen. Und auch Röcke aus Cord und Wollstoffen sind im Probenähen entstanden.

Das Schnittmuster gibt es in den Größen 80 - 146


Liebe Grüße,

Tabea

Montag, 3. April 2017

Thilda ist da!

Passend zum sonnigen Wetter ist heute das Rock-Schnittmuster THILDA von Finnleys erschienen!

Thilda ist für Webware gedacht, kann aber auch aus Jersey, Cord, Wollstoffen u.a. genäht werden.
Erhältlich ist der Schnitt in den Größen 80-146.




























Ich habe ihn einmal in Größe 86 in einer gewagten Farbkombi genäht...

...und einmal etwas schlichter in 104.


Ihr bekommt das Schnittmuster 


Liebe Grüße,

Tabea

Sonntag, 12. März 2017

❤ Lynn ❤

Für mich

Letzten Herbst habe ich mir einen Hoodie nach dem Schnittmuster LYNN von pattydoo genäht.
Ich hab den Pulli unglaublich viel und gerne getragen und so sieht er mittlerweile auch aus.
Deshalb war es Zeit, einen neuen zu nähen.

Diesmal aus leichtem Sweat, damit ich ihn im Frühjahr auch tragen kann.
In der Kapuze und in den seitlichen Taschen ist ein Herzchen-Jersey.

Aus einem Stück des Jerseys, Filz und SnapPap hab ich einen Aufnäher gebastelt.
Eigentlich hätte ich den Aufnäher lieber auf der linken Seite gehabt, aber ich hab beim Kapuze annähen nicht aufgepasst, so dass die Bändel schon links sind.
Beim nächsten Mal dann...
Liebe Grüße,

Tabea

Samstag, 4. März 2017

Nochmal für Jakob

Ein Set aus der Knotenmütze von Klimperklein und einem Halstuch nach eigenem Schnitt habe ich auch noch für den Frischling genäht.

Liebe Grüße,

Tabea

Freitag, 3. März 2017

Jakob

Seit dem Wochenende habe ich einen neuen Großneffen und unser kleines Dorf einen Einwohner mehr!

























Die Schrift auf dem Kissen ist mir etwas zu hoch geraten.

























Aber die Buchstaben gefallen mir ganz gut. Sonst nehme ich ja immer die Buchstaben-Vorlagen, die es auf der Ottobre Seite gratis zum Runterladen gibt. Jetzt habe ich mal gegoogelt und diese hier gefunden. Ich weiß leider nicht mehr wo. Ich hab sie auch nicht ausgedruckt, sondern direkt vom Laptop-Bildschirm abgepaust.




















Liebe Grüße,

Tabea

Donnerstag, 2. März 2017

Janina

Für Janina, die gerade im Krankenhaus ist, habe ich einen Leseknochen genäht.
Der Name ist mit dem Freihandfuß aufgemalt.





















Weil der Knochen so schnell verschenkt wurde, habe ich nur ein schnelles Handyfoto machen können.

Liebe Grüße,

Tabea

Montag, 27. Februar 2017

Waltraud und die Elefanten

Eine Bekannte meiner Mutter steht total auf Elefanten.




















Weil sie schwer erkrankt ist, bat mich meine Mutter schon vor einer Weile, bei meiner nächsten Stoffbestellung mal Elefanten-Stoff mitzubestellen und etwas daraus für sie zu nähen.

Ich machte einen Stoffbeutel, den man mit zwei KamSnaps oben verschließen kann.
Der applizierte Elefant ist einfach aus dem Stoff ausgeschnitten.
Er bekam noch ein kleines Ringeschwänzchen aus Jersey.























Aus einem zweiten Elefantenstoff ist dann noch ein Leseknochen entstanden.






















Liebe Grüße,

Tabea

Samstag, 25. Februar 2017

Post für mich!

Schon vor einer Weile habe ich einen Pullover als Geschenk zu einem 6. Geburtstag gezeigt.
Mittlerweile ist der große Tag vorbei und ich habe einen selbst geschriebenen Brief des Geburtstagkindes erhalten:

Am Tag nach dem Geburtstag bekam ich per Whats App auch schon dieses Foto:

Über beides habe ich mich sehr gefreut. Es ist schön, wenn die genähten Sachen, in die man viel Arbeit gesteckt hat, gut ankommen. So macht das Nähen und Verschenken gleich noch mehr Spaß!

Liebe Grüße,

Tabea

Freitag, 24. Februar 2017

Schmusifanten - Ein Set für Nachwuchsnäher/innen von Albstoffe

Ich habe ja schon ziemlich oft mit Kindern genäht. Meist bin ich erstaunt, wie gut schon die Kleinsten mit der Nähmaschine zurecht kommen. Was aber schwierig ist, ist das Zuschneiden. Stoffscheren sind zu groß für Kinderhände und kleine Bastelscheren schneiden nicht gut.
Von Albstoffe gibt es jetzt ein Nähset für Kinder, in dem alle Teile schon ausgeschnitten sind. Man kann also gleich mit dem Nähen loslegen.


























Das Set enthält alle Schnittteile für zwei Elefanten, einmal in rot und einmal in blau. Augen und weitere Verzierungen können aus dem eigenen Vorrat nach Lust und Laune hinzu gefügt werden. Füllmaterial braucht man auch noch.


























Meine kleinen Nachwuchs-Näherinnen waren mit viel Spaß bei der Sache. Als erstes wurden die Augen und Verzierungen (Webbänder, Zackenlitze und Applikationen) angebracht.




























Dann mussten die Ohren rechts auf rechts aufeinander genäht und anschließend gewendet werden.
Die beiden haben sich entschieden, jeweils eine Seite der Ohren zu tauschen, so dass alle Ohren zweifarbig wurden.
Ich zeichne den Kids oft eine Linie vor, auf der sie nähen sollen, das hilft ihnen sehr.

























Trotz der konzentrierten Arbeit kam der Spaß nicht zu kurz ;-)

Das Aufnähen der Ohren auf die Körperteile mit gleichzeitigem Schließen der Wendeöffnung war der komplizierteste Teil des Projektes.
























Danach mussten die beiden Körperteile nur noch rundherum aufeinander genäht und anschließend gewendet und ausgestopft werden.
Beim Schließen der Wendeöffnung habe ich etwas geholfen.

Der blaue Elefant hat auf einer Seite sogar noch einen Ohrring bekommen.

Stolz und glücklich :-)

Liebe Grüße,

Tabea